siamo tutti noi
In «siamo tutti noi» wurde eine Begegnungsplattform kreiert zwischen den Passanten und BesuchernInnen im Aussenraum und des Innenlebens der Ausstellungsfenster. Die Fenster wurden dazu mit einer opaken Schicht undurchsichtig gemacht.
Die Einsicht in die Inneräume wird verweigert. Nur einige freigeriebene Stellen ergeben Öffnungen durch welche man blicken kann.
Wer näher tritt und in eine der Öffnungen äugt, begegnet einem Augenpaar, das zurückblickt.
Eine wortlose Begegnung, die ein gegenseitiges Kennenlernen auf dieses visuelle Aufeinandertreffen beschränkt – ganz ohne Worte.
Obwohl die Personen bewusst nach bestimmten Kriterien ausgewählt wurden, hält man deren Identität verdeckt und überlässt den BesucherInnen die Freiheit «sich ein Bild von der anderen Person» zu machen.
(Anastasia Katsidis, 2011)
«siamo tutti noi», schau!fenster, Raum für aktuelle Kunst, Sachseln, 2011-12 p>
LCD Monitore (Dimensionen variabel) / MPEG-Player // Video HD / PAL / Farbe / im Endlosloop ©2011
Interview, Evelyne Donno-Temperli, Luzern ![]()
ALISA
Die Videoarbeit zeigt Spuren von aufgelösten, illegalen Siedlungen oder von ehemals besetzten Orten in und um Paris. Es sind die Bilder, die nicht in die Medien Eingang finden, sondern die Momente danach, die Reste der meist gewaltsamen Räumungen. Die Geschichte formt sich aus dem, was nicht sichtbar ist, aus Spuren, Leerstellen und Stille.
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Music: Eliane Baggenstos, NY 2011
1 Kanal-Videoprojektion / 1 Soundebene // Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / Stereo / 10:56 Minuten ©2011
al-Qahira
Die Videoinstallation nimmt Spuren und verschiedene Eindrücke von 11 peripher gelegenen Stadtteilen von Kairo auf - Spuren aus dem Inneren der Gebäude und Wohnungen, sowie von den Strassen, Plätze und Höfe. Es ist ein Spaziergang durch neu erbaute, informelle, bewachte oder auch ältere, sozialistische Siedlungen, die die vielschichtige Gesellschaft sichtbar machen.
Der erste Blick ins Innere der privaten Wohnungen, konzentriert sich auf die spezifische Anordnung in Nahaufnahme. Der Zweite zeigt den Spaziergang durch die Quartiere von einer hüfthohen Perspektive, aus einem sich bewegenden Kamera-Position. Der Letzte folgt der Gestaltung, den Ebenen und Strukturen der Gebäude von Aussen.
Alle 3 Videokanäle sind in einer bestimmten Farbe gehalten und leicht verschwommen. Wir können uns nur vorstellen, wo genau wir sind - in welches Gebiet, welche Wohnung oder soziale Umfeld wir eintreten - aber auch das Gegenteil, die Abweichung von uns bekannten Bildern und Situationen.
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Musik: Eliane Baggenstos, NY 2010
artellewa, space for contemporary art, Giza/Kairo, 2011
3 Kanal-Videoprojektion auf 3 Projektionsflächen / 1 Soundebene // Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / Stereo / 60 Minuten ©2010
transverse city
(...) In der Videoinstallation «Transverse City» präsentiert sie die Megapolis im Kleinformat durch mehrere miteinander verbundene Videosequenzen, die das Alltagsleben in Kairo auf einnehmende Weise widerspiegeln.
Unterschiedlich lange Video-Loops zeigen kleine, beiläufig wirkende Beobachtungen des städtischen Lebensraums. Die kurzen Szenen geben die aufgezeichnete Wirklichkeit nicht objektiv wieder. Sie lenken die Aufmerksamkeit der BetrachterInnen auf kleine Details, Bewegungen und Momente, vermeiden typisierte Einblicke und lassen zugleich dem Verborgenen und Unsichtbaren Raum. Dabei vermischen sich Videoaufnahmen, die vor der Revolution entstanden sind, mit aktuellen Audioaufnahmen. Gerade der Fokus auf das Unspektakuläre macht diese bewegten und bewegenden Bilder, die an verschiedenen Punkten einer abstrahierten, gemalten Stadtkarte miteinander in Beziehung gesetzt werden, so interessant. (Beate Engel, 2011)
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Connections, Kunsthalle Luzern, Luzern, 2011-12
Wandmalerei mit 11-21 LCD Monitore 7, 8 oder 10” (Dimensionen variabel) // Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / Stereo /im Endlosloop ©2010/11
mona lisa's getting on...
Zitat - Zitat Ende...
«Kopie und Zitat», Alpineum Produzentengalerie und sic! Raum für Kunst, Luzern, 2010-11 p>
2 LCD Monitore 7" mit Goldrahmen // video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / 7:54 Minuten ©2010
di notte*
Geschichten und/ oder Gedanken die in der Nacht entstehen… Leise, still, aber auch ruhelos und oft verwirrend.
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Text: Jana Vanecek / Stimme: Anna Katharina Diener
Auswahl 09, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2009–10
Videoszene Zentralschweiz, o.T. Raum für aktuelle Kunst, Luzern, 2010
CAFE DES REVES, Helmhaus, Zürich. 2011
LCD Monitore 40” / 2 Kopfhörer / MPEG-Player // Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / Stereo / 4:39 Minuten ©2009/10 / Deutsch (Englische Untertitel)
beautiful home
Die sechs Screens zeigen Einblicke in private Wohnräume; durch die Fenster beobachtet die Kamera den Bereich, in den sich die Bewohner und Eigentümerinnen aus dem teilweise in der Öffentlichkeit verbrachten Alltag zurückziehen.
Vier grüne Wellensittiche sitzen in ihren Acrylglasboxen, eingeschlossen, regungslos, gelangweilt und absolut durchschaubar …
Zwölf menschliche, auf elementare Körperformen reduzierte Figuren präsentieren sich in stereotypen Posen und mit beredten Gesten. Worauf sie hinweisen – ihr Zuhause, ihr Privatspähre – ist jedoch nicht (mehr) sichtbar.
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Swiss Art Awards, Basel, 2009
inside out, Kunsthalle Luzern, 2010
CROSSOVER, Passage 35, Gizah, Ägypten, 2010
6 LCD Monitore 8” / 4 LCD Monitore 8” mit offenem MPEG-Player in Acrylglasbox / 12 Plastikfiguren auf Acrylglassockel // Video miniDV / PAL / 16:9 in 4:3 / Farbe / Stereo / 14 – 35 Minuten ©2009
il tran tran
Der zoologische Begriff «Melopsittacus undulatus» des gefilmten Wellensittichs leitet sich ab von mélos (griechisch), was so viel wie Gesang oder Klagelied bedeutet. Diese Vogelart stammt ursprünglich aus Australien. Das erste Exemplar gelangte 1831 als ausgestopftes Tier nach Europa. Wenig später wurde der Wellensittich ein beliebter und allgemein bekannter Stubenvogel. Er fand mit dem Bild «Frau mit Wellensittich» von 1871 durch Auguste Renoir bereits den Weg in die Kunstwelt.
Bald darauf wurde diese Vogelart in Massen nach Europa verschifft. Zusammen mit der erfolgreichen Zucht dieses Vogels führte diese zu einem Preiszerfall. Jedermann konnte sich nun diesen exotischen Vogel leisten.
Chantal Romani hat einen einzelnen gefangenen Wellensittich über längere Zeit gefilmt. Verblieben sind ca. 7 Minuten Film, der als «loop» abgespielt wird. Es ist der Alltag eines Wellensittichs, der sich selbst überlassen das Leben fristet.
Der Film wird zu einer Metapher über das Leben schlechthin. Eingeschlossen, gelangweilt und immer durchschaubar. Oder - die permanente Wiederkehr des Immergleichen, das Auf-der-Stelle-Treten, zwischen Leerlauf und Endlosschlaufe öffnet sich wenig Raum. (Jürg Nyffeler, 2009)
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Kollektion. Edition 5, Haus für Kunst Uri, Altdorf, 2010
Acrylglashaube (Masse 15x19.5x30 cm) mit eingebauten 8" LCD Monitor und Flash Card Player // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 6:55 Minuten (Endlosloop) ©2009
Tran Tran #1
Ein ums anders Mal, bisweilen schneller, meistens jedoch in gleichmässigem Rhythmus drehen die Körper ihre Runden. Keine Selbstbefreiung aus dem manchmal unsinnigen Alltagstrott.
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4 LCD-Monitore 17” in Pressholzboxen // Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / Stereo / 3:32 Minuten ©2009
slanting lines
Ein gegrillter Schokoladenhase, ein gut getarnter Militarist, endlos Gehende, Momente im Flugsimulator und andere Inszenierungen – eine gerade Linie ergibt sich nicht.
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6 LCD Monitore 8” / 1 Soundebene // Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / 0:05 – 11 Minuten // Audio 11 Minuten / Dolby Digital 2.0 auf DVD geloopt ©2008
.CH
Eigene Aufnahmen und Found Footage sind zu einer neuen kleinen Geschichte verwoben: Stereotype, ritualisierte Handlungen umreissen das Spannungsfeld von Authentizität, Fiktion und Klischee.
Die Tonspur ist eine Collage aus alten Filmen, aktuellen politischen Debatten, Literaturhinweisen – zusammengehalten und geeint durch ihren Bezug zur Schweiz.
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Schweiz für alle!, Pasinger Fabrik, München, 2008
Identité: Suisse – Identität: Schweiz, Centre PasquArt, Biel/Bienne, 2010
Hierig – Heutig. Tradition im Aufbruch, Forum Schlossplatz, Aarau, 2010
6 LCD Monitore 8” / freistehendes Pressholz-element / 1 Soundebene // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / 0:48 – 2:02 Minuten // Audio 6:41 Minuten / Dolby Digital 2.0 auf DVD geloopt ©2008
qui.là.dappertutto
Drei kurze Videoloops zeigen Körper und Bewegung im gebauten und räumlich abgesteckten Raum. Die (scheinbar) ständige Wiederkehr des Immergleichen: Stillstand oder ein Zustand jenseits von Ruhe, Auf-der-Stelle-Treten oder Gehen ohne Ziel und Ankommen. Zwischen Leerlauf und Endlosschlaufe öffnet sich kein, kaum, nur die Spur von Raum…
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Swiss Art Awards, Basel, 2008
EST - OUEST Project - Espace72, Dison, Belgien, 2010
2 LCD Monitore 40” / 1 Röhrenmonitor 19” // Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / ohne Ton / 0:45 – 1:00 Minute ©2008
via
Fünf der neun LCD-Monitore zeigen eine Person, die auf einem Stuhl sitzt. Diesem Bild des Wartens sind vier bewegte «Landschaftsbilder» gegenüber-gestellt: der Blick aufs Meer, auf Bahngleise, ein Ausschnitt des Himmels und Wassertropfen, die sich an der Unterkante eines Stahlbalkens sammeln. Von Zeit zu Zeit unterbrechen vorbeifahrende Züge, Flugzeuge, Schiffe und Gewitterdonner die Ruhe und Regungslosigkeit.
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BACKDRAFT, Ausstellungsraum Klingental, Basel, 2008
Werkbeiträge von Kanton und Stadt Luzern, Kunstpanorama Luzern, 2007
9 LCD Monitore in den Grössen 10”/12”/15”/ 20” / 4 Soundebenen // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 23:37 Minuten ©2007
era ieri
Das Video zeigt verschiedene Personen vor neutralem Hintergrund und in identischer, porträtähnlicher Aufnahmesituation. Einige blicken kurz nach unten auf einen Zettel und dann in die Kamera, manche fokusieren einen entfernten Punkt, senken den Kopf. Sie erinnern etwas, führen sich etwas vor Augen, ohne zu sprechen. Die vier Audioboxen, die an der Wand auf Ohrenhöhe angebracht sind, geben kurze Erzählungen wieder, in den sich Personen an alltägliche Gegebenheiten oder besondere Erlebnisse aus ihrem Beziehungsleben erinnern…
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Auswahl 07, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2007–08
1 Videomonitor 19” auf Sockel / 4 Aktivboxen mit Audiofiles // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / 11:02 Minuten // Audio 3:56 – 11:32 Minuten / Dolby Digital 2.0 auf DVD geloopt ©2007
look, all my sky is full of comets
Die 33 kleinformatigen Bilder zeigen frisch verheirateter Paare in typischen «Foto-Posen».
Ein herzförmiges Dekorationselement aus Muranoglas, das in der Regel auf Hochzeitstorten seine Verwendung findet, und fünf Repliken aus Zuckerguss sind auf Kirschholzsockeln platziert und in unregelmässiger Anordnung zwischen die Bilder gesetzt. Die Wandschrift nennt stellvertretend für die vielen Brautpaare zwei Namen, in leicht kitschiger Farbe und Form.
landpartie, Zürich, 2007
Wandschrift (rosa Folie) / 33 Bilder auf Leinwand 13 x 13 cm / 1 herzförmiges Dekorationselement aus Muranoglas / 5 Zuckerguss-Repliken / 6 Kirschholzsockel
yes, hundred and hundred of stars/nights/cigarettes/horizons…

101 kleinformatige Bilder zeigen frisch vermählte Paare in den Posen, in denen diese sich in der Tagespresse präsentieren, umgesetzt in feinen Pinselzeichnungen. Der schönste Tag im Leben reiht sich nahtlos, mit nur geringfügigen Unterschieden von Gestik und Körperhaltung an den nächsten: Massenware, lächerlich und stereotyp, und doch so schön.
Die Videos zeigen Aussen- und Innenraum einer Wohnsiedlung, die Kamera tastet die Fassade ab, dreht sich endlos in der sterilen Korridorkreuzung.
Galerie Repfergasse 26, Schaffhausen, 2007
101 Bilder auf Leinwand 13 x 13 cm / 1 Wandprojektion mit Soundebene / 3 LCD Monitore 15” // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 11:31 – 22:16 Minuten ©2007
particella #I
In der Videoinstallation sind einander auf zwei Monitor-Einheiten die bunte Hausfassade einer Wohnsiedlung in Teheran und das Hausinnere gegenüber gestellt. Die Kamera dreht sich, ein wenig aus der Mitte gerückt positioniert, endlos in der sterilen Korridorkreuzung. Die zu einem Block gefügten neun Monitore zeigen die leeren höhlenartigen Gänge aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Sterilität wird einzig von den Stimmen und der kurzen Präsenz der Hausbewohner und -bewohnerinnen durchbrochen, die heimkommen oder weggehen.
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10 Monitore 15” / 3 LCD Monitore 26” / 3 Soundebenen // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 5:00 – 21:12 Minuten ©2007
particella #II
Die Videoinstallation zeigt auf den vier LCD-Monitoren die Hausfassade einer gigantischen Wohnsiedlung in Teheran, der in der Übereck-Projektion das Gebäudeinnere gegenüber gestellt ist. Der Blick dreht sich endlos in der menschenleeren Korridorkreuzung um die eigene Achse. Einzig die Stimmen geben einen Hinweis darauf, dass hinter den Türen Menschen leben.
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CROSSOVER, Passage 35, Gizah, Ägypten, 2010
Doppelprojektion in Raumecke / 4 LCD Monitore 26” / 1 Soundebene // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 11:31 – 22:16 Minuten ©2007
particella #III
Auf den vier Video-Kanäle ist die Fassade eines Wohnblocks im Iran zu sehen, die in vier aufeinanderfolgenden Nächten jeweils 20 Minuten lang aus derselben Kameraperspektive gefilmt wurde. Die schmale Privatsphäre wird in den öffentlichen Raum ausgeweitet, der minimale Einblick offenbart Rhythmen und Muster.
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Jahresausstellung «Zentralschweizer Kunstschaffen, 2009», Kunstmuseum Luzern, Luzern
CROSSOVER, Passage 35, Gizah, Ägypten, 2010
4 LCD Monitore 32” // Video miniDV / PAL / 4:3 in 16:9 / Farbe / ohne Ton / 20:00 Minuten ©2007 / redigierte Version ©2009
L'Art de Vivre à Shanghai
4 Video-Kanäle zeigen einerseits eine Frau in unterschiedlichen Bewegungsmomenten, andererseits Vorbereitungen für ein Konzert, ohne jedoch die anschliessende Aufführung. Diese Aufnahmen entstanden während der «Années Culturelles Croisées Chine et France». Im Hintergrund hört man die realen Geräusche im Grosskaufhaus bei der Präsentation von «L’Art de Vivre à Shanghai».
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Auswahl 04, Aargauer Kunsthaus, Aarau 2004–05
Tankställe, Malters, 2006
4 Kanal-Videoprojektion / 1 Soundebene / roter Teppich // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 2:46 – 7:18 Minuten ©2004
bel*vedere
Die Monitore sind in drei Reihen an der Wand positioniert. Die Videos zeigen alle dieselbe Fassade, die im Abstand eines Jahres mehrmals aufgenommen wurde. Durch die Anordnung der Monitore entsprechen «Blickwinkel» und Position der Videos untereinander ungefähr der realen räumlichen Situation. Die ruhigen, standbildähnlichen Ausschnitte bewegen sich an der Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum. Eine Kamerafahrt über die ganze Fassade hinweg erschliesst das ganze Gebäude mit einem unruhig schweifenden Blick.
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Auswahl 05, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2005–06
CROSSOVER, Passage 35, Gizah, Ägypten, 2010
5-7 LCD Monitore 17” (Dimensionen variabel) / 2 Soundebenen // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 1:45 – 5:30 Minuten ©2005
Kunst am Bau - Gleis70
Die verschiedenen Terrassen sind durch ihre Gestaltung miteinander verbunden. Die begehbaren Flächen sind mit Steinplatten und Kies belegt.
Mehrere kleine, miteinander verbundene Plätze sind zu einer Netzstruktur verbunden. Zwischen den Plätzen ist eine wuchernde, hügelige Begrünung in den vorherrschenden Farben Gelb, Weiss, Blau, Rot angelegt.
Konzeptuelle Entwicklung und gestalterische Beratung
Im Auftrag der Baukommission der Genossenschaft Gleis 70, Zürich 2006–2008
Konzept Kunst am Bau: Sabina Baumann, Daniel Herman, Isabel Rosa Müggler, Chantal Romani
tanken tanken tanken / TAKE AWAY
Bei der Intervention «TAKE AWAY» im Rahmen des Projekts «tanken tanken tanken», wurden die beiden Kioskgebäude bis auf den Grundriss entfernt: Damit wurde die Tankstelle als Zeichen in der Landschaft auf die markanten Dächer reduziert. Die Innenräume der beiden Gebäude und deren Grundrisse bleiben auf dem Boden als deutliche Spuren sichtbar. Verschiedene, wieder in Betrieb genommene und rekonstruierte Elemente, die jeweils mit dem Hinweis «TAKE AWAY» versehen werden, suggerieren von Weitem eine auf den ersten Blick funktios-tüchtige Tankstelle. (Alle Projekte mit M.Rüegg)
tanken tanken tanken, Projekt im öffentlichen Raum, Rhäzüns 2003 – 2006
TAKE AWAY, Intervention im öffentlichen Raum, Rhäzüns 2004
travelouge, Projektraum exex, Visarte Ost, St. Gallen, 2004
on the road.Still, Arge Europafestival, Drosendorf, 2004
Informationen:www.tankentankentanken.ch // www.wortwerk.ch/travelogue //www.kakanien.ac.at
fragum.net / fragum*net
fragum.net ist eine Webseite, die auf Modellen von Wirklichkeitskonstruktionen basiert und Gärten in urbanen Lebensräumen simuliert. fragum.net, 2003–2008
Für die Ausstellungen wurde jeweils eine interaktive Offline-Version von fragum.net entwickelt.
Via Computer konnten bis zu drei Diaprojektoren sowie eine Audioebene angesteuert und das Bildmaterial neu zusammengestellt werden.
Vertonung: Eliane Baggenstos / Lingo Programmierung: Tobias Waldmeier
Fortsetzung Folgt, Toni-Areal, Zürich, 2003
espace libre, Biel-Bienne, 2003
Kunstkredit 2003, Holcim Halle, Aargauer Kuratorium, Aarau
electric rendez-vous, plug.in Basel, 2003
Zweite Nachspielzeit, FUGE, Zürich, 2003
Internetseite (2003–08)
1–3 Diaprojektoren / 1 Computer / 1–3 Stehboxen mit Rasenteppich / 1 Soundebene
ricchezza
Die vier freistehenden Projektionsleinwände bilden einen begehbaren Raum. Die Videos zeigen alle Aufnahmen desselben Moments: ein Gewitter, vom selben Standort aus gefilmt, jedoch mit unterschiedlich eingestelltem Zoomobjektiv. Langsam und stetig sammeln sich die Regentropfen am Ende des Geländers, ziehen Nebelschwaden im Hintergrund vorbei, unterbrochen von Donner oder Regengeprassel.
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4 Kanal-Videoprojektion auf 4 Projektionsflächen / 4 Soundebenen // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 1:39 –7:25 Minuten ©2005
emerge #1
Bei der Doppelprojektion in eine Raumecke gehen konstant Füsse überdimensional an der Kamera vorüber. Aufgrund der Spiegelung bilden sich laufend neue Muster
Doppelprojektion in Raumecke // Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 7:30 Minuten ©2001
2001
Vor dem Fenster schweben verschiedene Modellflugzeuge, die von Typ und «Design» den Maschinen entsprechen, die im Jahre 2001 aus unterschiedlichen Gründen abgestürzt sind. Alle weisen bei näherer Betrachtung minimale, eingebaute Fehler auf. Die kleinen, auf dem Boden platzierten Metallflugzeuge gehören zur Flotte der Airlines, deren Maschinen im selben Jahr die Flughäfen aus verschiedenen Gründen nicht mehr verlassen haben.
Installation #1, Luwa Areal, Zürich 2002
12 Modell- und Metallflugzeuge / Booklet
Fotografie, be^fore (Auswahl aus Serie)

Auswahl / 50x36 cm / 2002-08
Fotografien von vorgefundenen Situationen an Fassaden, auf Balkonen, in Hauseingängen und Treppenhäusern. Spuren individueller «Gestaltung», Einblicke in private Kommunikationsformen, verschiedene Ansichten.
Serie: seit 2002 fortlaufend
Helmhaus, Zürich, 2012
Malzfabrik, Berlin, 2011
Galerie Baviera, Zürich, 2008
Megajet auf Alu oder C-Print / 80 x 92 cm / 50 x 36 cm / 75 x 54 cm
Single Channel Video (Auswahl)
04 06 08
Irland 2004, Iran 2006 und New York 2008. So unterschiedlich die Reisen und Motive waren – Am Ende kommt alles im Sound zusammen.
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Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / Stereo / 8:00 Minuten ©2010
badaboom #1
Oktober 2008 an der Wall Street in New York – die Kurse und das damit verbundenen System fallen… immer tiefer…
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Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / Stereo / 0:56 Minuten ©2009
badaboom #2
Oktober 2008 an der Wall Street in New York – immer mehr, immer schneller, immer ängstlicher – und dann ein bisschen auszwirbeln…
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Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / Stereo / 0:54 Minuten ©2009
badaboom #3
Oktober 2008 an der Wall Street in New York – der dritte und letzte Teil der BADABOOMS. Eine bunte, undefinierbare und undurchdringliche Melange…
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Video miniDV / PAL / 16:9 / Farbe / Stereo / 0:59 Minuten ©2009
era ieri
Das Video zeigt hintereinander verschiedene Personen, die nach unten auf einen Zettel blicken, dann in die Kamera, zum Teil einen fernen Punkt fixieren, den Kopf senken. Sie erinnern etwas, führen sich etwas vor Augen, ohne zu sprechen. Der Ton ist aus mehreren Filmen zusammen geschnitten und übereinander gelegt – die Stimmen flüstern einander zu…
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Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 5:04 Minuten ©2008
symphonique
Rendez-vous à Shanghai Charmé. Eine chinesische Symphonie, die in dem Moment aufzuhören scheint, in dem sie eigentlich beginnen sollte. Aufgenommen an der «Années Culturelles Croisées Chine et France».
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Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 2:40 Minuten ©2004
seiryoku zenyo II
Mit Kraft und Leichtigkeit erkundet eine Frau in koordinierten Bewegungsabläufen und differenzierten Körperhaltungen Momente zwischen Bewegung und Innehalten – immer auf den Augenblick konzentriert.
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Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 1:57 Minuten ©2004
shirshasna
Eine Position, in der das Blut zum Gehirn fliesst – sodass der Geist frisch und klar wird …
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Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 5:11 Minuten ©2004
seiryoku zenyo
Zwei Mädchen bereiten sich auf einen Kampf vor. Das Video zeigt die Augenblicke der Konzentration kurz vor der Aktion. seiryoku zenyo – die optimale Ausnutzung der Energie.
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Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 2:40 Minuten ©2003
tanz dem fussball
Fussball-Weltmeisterschaft 2002. Das Video zeigt in reduzierten Bildausschnitten Fussball spielende Jugendliche diverser Herkunftsländer in einem Schweizer Wohnquartier – zeitverzögert und rhythmisch pulsierend. Der rückwärts abgespielte Ton der Audioebene ruft die emotionalen Momente des Fussballspiels wach.
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Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 5:05 Minuten ©2002
a_ nach b
Zwei Ebenen – a und b –, mit denen das Video gleichzeitig beginnt und endet, überlagern einander. Der Anfangspunkt der einen Ebene ist der Endpunkt der anderen und umgekehrt. Dazwischen liegen ungefähr 200 Meter, etwa 14 Stunden und ein gewöhnlicher Tag.
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Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 2:02 Minuten ©2002
unter_wegs
Der Versuch, das «Unterwegs-sein» mittels Verdichtung von Zeit und Raum in weniger als zwei Minuten zu erfassen. Die Verkehrs- und Gehströme beobachten, mitgehen und sich dennoch dem Blick entziehen.
Play Movie (.mov-Datei / Excerpt)
Video miniDV / PAL / 4:3 / Farbe / Stereo / 2:02 Minuten ©2001
emerge #2
Konstant gehen Füsse an der Kamera vorüber. Aufgrund der axialsymmetrischen Spiegelung bilden sich laufend neue, kaleidoskopähnliche Muster, in denen sich die Schuhe überlagern, miteinander verschmelzen oder auseinander zu streben.
Monoton und stereotyp bleibt der unterlegte Takt.
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