Archiv (Auswahl)


0.008% [So können wir nicht arbeiten!]*, 2019

Der verwaschene Ort, 6½, Zürich, 2019. Foto: Peter Baracchi.

Installation
(Dimensionen variabel)
Goldrahmen mit Stencil
4 Infografiken
Flyer
©2019

◊ Text zur Arbeit (PDF File)

Zusammenarbeit mit dem HOSPIZ DER FAULHEIT (AutorInnen: Daniel Drognitz, Chantal Romani, Jana Vanecek)

Das Unikat befindet sich im Besitz der Kunstsammlung der Stadt Zürich (Ankauf 2019)

ZWZ, Der verwaschene Ort, 6½, Zürich


like razor comets in the milky way, 2014/15

Videoinstallation, Kunstmuseum Appenzell, 2015

Zweikanal-Videoinstallation
Video HD, Farbe, Stereo
13:42 Min.
©2014/15

◊ zum Video

Eine Hommage an die Dada-Künstlerin Angelika Hoerle, die in ihrer Arbeit das Unbewusste erkundete und zum anderen das Zeitgeschehen kommentierte.

Le Manoir de la Ville de Martigny | Kunstmuseum Appenzell | Forum Schlossplatz, Aarau


use, 2012

offside effect, Tbilisi Triennal, Georgia, 2012

USE, ein künstlerisches Team bestehend aus: René Fahrni, RELAX (chiarenza & hauser & co), Chantal Romani, Miro Schawalder, Studio Action und Judith Weidmann. Kuratiert von Wato Tsereteli (Kurator und Künstler, CCA Tbilisi) und Henk Slager (Leiter MaKHU Utrecht)

An der 1. Tbilisi Triennale in Georgien widmet sich das USE-Team anhand der Installation USE (Unexpected Side Effects), eines Workshops und eines Vortrages unbelegten Behauptungen wie z.B., dass erfolgreiche Kunstschulen erfolgreiche KünstlerInnen produzieren, dass die Zukunft der Kreativwirtschaft gehöre oder dass die Welt eine bessere sein werde, dank der zunehmenden Aufspaltung der Arbeitswelt in fest angestellte Manager und unterbezahlte, dafür „glückliche weil freie“ Zulieferer (...)(Daniel Hauser)

Centre of Contemporary Art, 1. Tbilisi Triennal, Georgia


la strada del sole, 2012

Fotografien

Milano-Napoli - 760km durch meine Heimat und zurück - ein Spiegel der Menschen vor Ort – von sozialen Kontexten und Veränderungen, Ängsten und Hoffnungen.


siamo tutti noi, 2011/2014

Videoinstallation, schau!fenster, Sachseln, 2011. Foto: Lynn Gerlach | Kunstkasten, Winterthur, 2014. Marc Dahinden

Mehrkanal-Videoinstallation (Dimensionen variabel)
Video HD 1080p, ohne Ton
Endlosloop
©2014

Für „siamo tutti noi“ wurde eine Begegnungsplattform zwischen den Passanten und BesuchernInnen im Aussenraum kreiert. Spaziert man auf die Arbeit zu, wähnt man diese im Aufbau. Hineinschauen funktioniert nicht auf den ersten Blick.

Kunstkasten, Winterthur | schau!fenster, Raum für aktuelle Kunst, Sachseln


ALISA, 2011

Videostills

Single Channel Video
Video DvCAM, Farbe, Stereo
Vertonung: Eliane Baggenstos
10:56 Min. ©2011

Die Videoarbeit zeigt die Spuren von ehemals bewohnten, jedch nicht genehmigten Siedlungen in und um Paris nach deren politisch angeordneten Auflösung und Ruäumung durch den Präsidenten der Republik.

Koza Visual Culture and Arts Association, Istanbul, Türkei | Int. Videoart Festival, Rom, Italien


Transverse City, 2010/2011

Videoinstallation, Kunsthalle Luzern, 2011. Foto: Nikola Ilic.

Mehrkanalinstallation (Dimensionen variabel)
Video DvCAM, Farbe, Stereo
Endlosloop.
©2011

Chantal Romani hat sich in mehreren Reisen intensiv mit der Situation in Ägypten auseinander gesetzt. In ihrer Videoinstallation „Transverse City“ präsentiert sie die Megapolis im Kleinformat durch mehrere miteinander verbundene Videosequenzen, die das Alltagsleben in Kairo auf einnehmende Weise widerspiegeln.
Unterschiedlich lange Video-Loops zeigen kleine, beiläufig wirkende Beobachtungen des städtischen Lebensraums. Die kurzen Szenen geben die aufgezeichnete Wirklichkeit nicht objektiv wieder. Sie lenken die Aufmerksamkeit der Betrachter:innen auf kleine Details, Bewegungen und Momente, vermeiden typisierte Einblicke und lassen zugleich dem Verborgenen und Unsichtbaren Raum. Dabei vermischen sich Videoaufnahmen, die vor der Revolution entstanden sind, mit aktuellen Audioaufnahmen. Gerade der Fokus auf das Unspektakuläre macht diese bewegten und bewegenden Bilder, die an verschiedenen Punkten einer abstrahierten, gemalten Stadtkarte miteinander in Beziehung gesetzt werden, so interessant. (Beate Engel)

Kunsthalle Luzern, art.tv


Al-Qahira, 2010

Videoinstallation. artellewa, Kairo, 2011

3-Kanal-Videoinstallation
Video DvCAM, Farbe, Stereo
Vertonung: Eliane Baggenstos
60 Min.
©2010

◊ zum Video

Die Videoinstallation nimmt die Eindrücke von 11 peripher gelegenen Stadtteilen von Kairo auf - Spuren aus dem Inneren der Gebäude und Wohnungen, sowie von den Strassen, Plätze und Höfe. Es ist ein Spaziergang durch neu erbaute, informelle, bewachte und auch ältere, sozialistische Siedlungen. Eine vielschichtige Gesellschaft wird sichtbar – doch wir können nur ahnen, wo genau wir sind, in welches Gebiet, welche Wohnung oder soziale Umfeld wir eintreten.

artellewa, space for contemporary art, Giza, Cairo


Di Notte, 2009/2010

Videoinstallation, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2009

Single Channel Video
Video DvCAM, Farbe, Stereo
Deutsch, engl. Untertitel
Text: Jana Vanecek
Stimme: Anna Katharina Diener
4:39 Min.
©2009

◊ zum Video

Helmhaus, Zürich | o.T. Raum für aktuelle Kunst, Luzern | Aargauer Kunsthaus, Aarau


Il Tran Tran, 2009

Videoobjekt, Kollektion Edition 5, 2009. Foto: Vanessa Billeter

Single Channel Video
Video DvCAM, Farbe, Stereo
7 Min. Endlosloop
©2009

(...) Chantal Romani hat einen einzelnen gefangenen Wellensittich über längere Zeit gefilmt. Verblieben sind ca. 7 Minuten Film, der als „loop“ abgespielt wird. Es ist der Alltag eines Wellensittichs, der sich selbst überlassen das Leben fristet.Der Film wird zu einer Metapher über das Leben schlechthin. Eingeschlossen, gelangweilt und immer durchschaubar. Oder - die permanente Wiederkehr des Immergleichen, das Auf-der-Stelle-Treten, zwischen Leerlauf und Endlosschlaufe öffnet sich wenig Raum. (Jürg Nyffeler)


beautiful home, 2009

Videoinstallation, Swiss Art Awards, Basel, 2009

Mehrkanal-Videoinstallation
Video DvCAM, Farbe, Stereo
14-35 Min.
©2009

Die eigenen vier Wände begründen in der Regel das Zuhause und grenzt den privaten vom öffentlichen Raum ab - als Ort des Rückzugs und der Selbstverwirklichung, als Sphäre des Privaten und der Intimität - von der äusseren Existenzberechtigung ins eigene Dasein. Durch die Fenster beobachtet die Kamera den Moment, in denen sich die BewohnerInnen aus dem Alltag ins Privatleben zurückziehen. Gleichzeitig sitzen den in einer Reihe angeordneten Video-Monitore Wellensittiche in ihren Acrylglasboxen eingeschlossen, regungslos und etwas gelangweilt gegenüber.

Passage 35, Gizah, Ägypten | Kunsthalle Luzern, art.tv | Swiss Art Awards, Basel | Pavillon Tribschenhorn, Luzern


badaboom #I, #II, #III, 2009

Videostills

Single Channel Video
Video DvCAM, Farbe, Stereo
0:56; 0:54; 0:59 Min. ©2009

Die Video-Trilogie zeigt die Wall Street kurz nach dem 15. September 2008. Dieser Tag brachte nicht nur die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers, sondern markierte auch das Ende der Wall Street wie man sie kannte.

p’silo – Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille


qui.là.dappertutto., 2008/2016

Videoinstallation, Swiss Art Awards, Basel, 2008

Mehrkanalinstallation (Dimension variabel)
Video DvCAM, Farbe, Stereo
0:45-1:00 Min.
©2016

Körper in einer ständige Wiederkehr des Immer Gleichen: ein stiller Zustand jenseits der Ruhe, ein Treten auf der Stelle, ein Gehen ohne Ankommen oder Ziel.

Espace72, Dison, Belgien | Swiss Art Awards, Basel | Dienstgebäude, Zürich | Pavillon Tribschenhorn, Luzern


.CH, 2008

Videoinstallation, Pasinger Fabrik, München, 2008. Foto: Andreas Rudolf | Forum Schlossplatz, Aarau 2010 . Nadine Schneider | Stadtgalerie Bern, 2012.

Mehrkanal-Videoinstallation
Video DvCAM, Farbe, Stereo
14-35 Min.
©2008

Romani zeigt, in eine Stellwand eingebaut, sechs Schweizer Video-Postkarten, in denen Menschen in ganz kurzen Loops die Strasse oder den Hausvorplatz wischen während Andere ohne Unterlass die Berge hinaufrennen. Da sind zwei Schweizer Klischees – die saubere Schweiz, das Urlaubsland Schweiz – so raffiniert übersteigert, dass sie sich selbst karikieren. (Annelise Zwez)

Stadtgalerie, Bern | Maison de la culture Frontenac, Montréal, Québec | Centre PasquArt, Biel/Bienne | Forum Schlossplatz, Aarau | Pasinger Fabrik, München


particella #III, 2007/2009

Videoinstallation, Kunstmuseum Luzern, 2009

Mehrkanal-Videoinstallation
Video mDV, Farbe, ohne Ton
20 Min.
©2009

In der 4-Kanal-Videoinstallation ist die Fassade eines Wohnblocks im Iran zu sehen, die in vier aufeinanderfolgenden Nächten jeweils 20 Minuten lang aus derselben Kameraperspektive gefilmt wurde. Die schmale Privatsphäre wird in den öffentlichen Raum ausgeweitet der minimale Einblick offenbart und aufzeigt, dass der Alltag dem Westen sehr viel näher ist, als uns dies die Medien glauben lassen wollen.

Passage 35, Gizah, Ägypten | Kunstmuseum Luzern


via, 2007

Videoinstallation, Ausstellungsraum Klingental, Basel, 2007. Foto: Thomas Zirlewagen.

Mehrkanal-Videoinstallation
Video mDV, Farbe, Stereo
23:37 Min.
©2007

Romani beobachtet und analysiert präzise Ausschnitte des Alltags. In ihrer Arbeit „Via“ zeigt sie neun Videoscreens, die auf der Wand installiert sind. Fünf junge Menschen, die zum Warten gezwungen sind, werden vier kontemplativen, bewegten Landschaftsbildern gegenübergestellt. Diese verweisen auf die Zeit und Raum, ein Meereshorizont, ein Himmel, fallende Wassertropfen und Züge, welche von Zeit zu Zeit die Stille durchbrausen. Die Jury hat die dichte Bildkomposition und die feine Tonregie überzeugt. Weist uns diese Arbeit auf eine bestimmte Lebenserfahrung hin, auf einen Horizont, dem man sich annähert, aber den man nie wirklich erreicht? Eine Metapher des Lebens? (Sarah Zürcher)

Werkbeitrag von Kanton und Stadt Luzern
Ausstellungsraum Klingental, Basel | Kunstpanorama Luzern, Luzern


ohne worte, 2007

Plakataktion

3 Plakate, Digitalprint, DIN A3
1 Postkarte, Digitalprint, DIN A6
Fotografin Vanessa Billeter
©2007
Gemeinsames Projekt mit Heidy Baggenstos, Kaspar Bucher, Lilian Frei, Sonja und Andi Plüss-Oberer, Chantal Romani, Andreas Rudolf und dem Zentrum für Selbstbestimmtes Leben ZSL, Zürich

Plakatbeitrag für das Projekt TRAXI.


era ieri, 2007/2014

Video- & Audioinstallation, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2007 | videocity.bs - Messeplatz, Basel, 2014

Single Channel Video
Video mDV, Farbe, Stereo
3:56-11:32 Min.
©2007

Chantal Romani zeigt in ihrem Video „era ieri“ Portraits von unterschiedlichen Menschen. Sie alle halten ein Papier in der Hand. Was darauf steht, bleibt verborgen. Alle Protagonisten lächeln und schnell merkt man, dass sie an etwas denken. Welche Gedanken sie aber haben, wird uns ebenfalls vorenthalten. Erst der Titel der Arbeit, der, aus dem Italienischen übersetzt, „vergangene Zeit“ bedeutet, verrät uns, dass sich die Portraitierten an etwas erinnern. Das Video zeigt, dass die Reaktionen auf das, was auf dem Papier zu lesen ist, gleich und doch verschieden sind, denn bei allen Gedanken handelt es sich um ganz persönliche, individuelle Geschichten. Dass diese Geschichten nicht erzählt werden, dass auch die Gedanken der Protagonisten nicht gelesen werden können, ist marginal. Die lächelnden Gesichter und nostalgischen Blicke reichen aus um zu wissen: Sie war schön, die vergangene Zeit. (Laura Schuppli)

Aargauer Kunsthaus, Aarau | videocity.bs - Messeplatz, Basel | Video Library „à la carte“, Marseille


look, all my sky is full of comets, 2007

Installation, landpartie, Zürich, 2007. Foto: Thomas Zirlewagen.

Installation (Dimension variabel)
1 Wandschrift
33 Bilder, Acryl auf Leinwand, 13x13cm
1 Dekorationselement aus Muranoglas
5 Zuckerguss-Repliken auf Nussbaumsockel

landpartie, Zürich


yes, hundred and hundred of stars/ nights/ cigarettes/ horizons…, 2007

Installation, Galerie Repfergasse 26, Schaffhausen, 2007. Foto: Thomas Zirlewagen.

Installation (Dimension variabel)
101 Bilder, Acryl auf Leinwand, 13x13cm
3 Postkarten
1 Videoprojektion
3 Monitore, 17"
Video mDV, Farbe, Stereo
11:31-22:16 Min.
©2007

In „Yes, Hundred and Hundred of Stars/ Nights/ Cigarettes/ Horizons…“ zeigt Chantal Romani hundert kleinformatige Gemälde, welche die Posen frisch verheirateter Paare, die sich in der Tagesspresse vorstellten, mit feinem Pinselstrich nachziehen. Der schönste Tag im Leben, Resultat sorgfältiger Vorbereitungen, reiht sich nahtlos, mit nur geringfügigen Unterschieden der Gestik und Körperhaltung in die Serie ein: Massenware, lächerlich, und doch so schön.
Die neue Videoinstallation particella zeigt die Hausfassade einer gigantischen Wohnsiedlung in Teheran, die mit dem Hausinnern konfrontiert wird. Die Kamera dreht sich endlos in der sterilen Korridorkreuzung, die Leere des Raumhöhlen werden einzig von den Stimmen der Hausbewohner und -bewohnerinnen durchbrochen, die heimkommen oder weggehen. (Susann Wintsch).

lokal.int, Biel-Bienne (Auswahl) | Galerie Repfergasse 26, Schaffhausen


bel*vedere, 2005

Videoinstallation, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2005

Mehrkanal-Videoinstallation
Video mDV, Farbe, Stereo
1:45-5:30 Min.
©2005

Eine Hausfassade, so wie sie zu Tausenden existieret, zeigt die schmale Privatsphäre der BewohnerInnen welche in den öffentlichen Raum hinein verlängert wird.

Aargauer Kunsthaus | Passage 35, Gizah, Ägypten


L’Art de vivre a Shanghai, 2004

Videoinstallation, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2005 | Tankställe, Malters, 2006

Mehrkanal-Videoinstallation
Video mDV, Farbe, Stereo
2:46-7:18 Min.
©2004

Diese Aufnahmen entstanden während der „Années Culturelles Croisées Chine et France“ im Grosskaufhaus bei der Präsentation von «L’Art de Vivre à Shanghai».

Aargauer Kunsthaus, Aarau | Tankställe, Malters | p’silo – Festival International de Vidéo expérimental, Marseille


Tanken Tanken Tanken, 2004-2006

Projekt für Kunst im öffentlichen Raum

Die ehemalige Texaco-Tankstelle zwischen Rhäzüns und Bonaduz war die Grundlage des Kunstprojektes „Tanken Tanken Tanken“.
Die seit Jahren nutz- und funktionslose Tankstelle oszilliert zwischen verlassener Öde und nostalgischer Rückblende. Im Zeitraum von zweieinhalb Jahren entstanden nacheinander sechs ortsspezifische, künstlerische Interventionen im Zusammenhang mit der Tankstelle entwickelt und ausgeführt wurden, bevor diese definitiv abgebrochen wurde.

◊ Tanken Tanken Tanken - Rhäzüns, 2004-2006
◊ On the road. Still., 2004
◊ travelogue, 2004

«Die Tankstelle als Kunstwerk» von Kathrin Messerschmidt, Deutschlandfunkkultur, 2005
«Zwischenhalte auf der Raserstrecke» von Laurent Schmid, schweizer kunst 2/2004

Projekt gemeinsam mit Matthias Rüegg

Projekt für Kunst im öffentlichen Raum 2004-2006 | Projektraum exex, St. Gallen | Arge Europafestival, Drosendorf, Österreich


TAKE AWAY, 2004

Projekt im öffentlichen Raum, Mixed Media Installation

Bei der Intervention „TAKE AWAY“ im Rahmen des Projekts „Tanken Tanken Tanken“, wurden die beiden Kioskgebäude bis auf den Grundriss entfernt: Damit wurde die Tankstelle als Zeichen in der Landschaft auf die markanten Dächer reduziert. Die Innenräume der beiden Gebäude und deren Grundrisse blieben auf dem Boden als deutliche Spuren sichtbar. Verschiedene, wieder in Betrieb genommene und rekonstruierte Elemente, die jeweils mit dem Hinweis „TAKE AWAY“ versehen wurden, suggerierten von Weitem eine auf den ersten Blick funktionstüchtige Tankstelle. Alle Elemente erweisen sich beim Näherkommen jedoch als Fallen. Sie enthoben den Ort radikal seiner Funktion und deuteten ihn im Sinne des Projektes vollständig neu.

◊ TAKE AWAY, 2004

Projekt gemeinsam mit Matthias Rüegg

TAKE AWAY, Intervention im öffentlichen Raum, Rhäzüns


T.room, 2003–2006

Geschlechterdimensionen des Tunnelbaus

T.room war ein Internetprojekt für Frauen, die in den Regionen der NEAT-Tunnelbaustellen leben und arbeiten. Die Plattform setzte sich mit Tunnel und Baustellen, mit Frauen- und Männerarbeit, mit Bildern, Mythen und Legenden auseinander.

Zweijähriges Projekt im Rahmen des Programms «Gallerie 57/34.6 km» der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Katrin Rieder, Projektleitung, Konzept, Koordination
Elisabeth Joris, Wissenschaftliche Forschung
Marie-Antoinette Chiarenza, Chantal Romani, Netzkunst und Videoporträts


be^fore, 2002, fortlaufend

Fotografie, Helmhaus Zürich, 2012

In der Fotoserie „be^fore“ werden einerseits Fassaden von Häuser, andererseits Hauseingänge und Nachrichten von Hausbewohnern untersucht, welche den kontrollierten respektive exhibitionistischen Übergang vom privaten zum öffentlichen Raum darstellen.

Fotoserie
Fotografien auf Alu, Dimension variabel
©2001

Kunsthaus Deutschvilla, Strobl, Salzburg | Helmhaus, Zürich | Malzfabrik, Berlin | Galerie Baviera, Zürich


a_ nach b, 2002

Videostills

Single Channel Video
Video mDV, Farbe, Stereo
2:02 Min.
©2002

Zwei Ebenen – a und b –, die gleichzeitig beginnen und enden, überlagern einander. Der Anfangspunkt der einen Ebene ist der Endpunkt der anderen und umgekehrt. Dazwischen liegen ungefähr 200 Meter, etwa 14 Stunden und ein gewöhnlicher Tag.

p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich | Best of VID – Festival, Bern | 2nd International Video Art Festival, Prishtina, Kosovo | Video in der Dampfzentrale, Bern


emerge #2, 2001

Videostills

Single Channel Video
Video Hi8, Farbe, Stereo
3:03 Min.
©2002

◊ zum Video

Eine abgefilmte Realität aus ungewohnter Perspektive zeigt einen kurzen Augenblick der Gesellschaft.

Viper, Basel | Best of VID – Festival, Bern | Stromereien, Zürich | Biennale de Mouvement, Genf | Artkino, Art Frankfurt, Deutschland | p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich | F+F+MENTAL - p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich.


torre, 2001


Fotografien

Fotoserie
12 analoge Fotografien auf Base 20mm, 70x50 cm
©2001


Zweierstrasse, Zürich